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Propellerhead Reason 10 Upgrade 2 DAW-Software
251,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Reason 10 Upgrade für Reason Essentials, Limited, Intro, Lite & Adapted User. Neue Sounds und neue Geräte ebnen den Weg für neue Musik, und Reason wurde in Version 10 um zahlreiche neue Synths, Instrumente, Samples und mehr erweitert; Grain und Europa - zwei massive, brandneue Synthesizer. Klang Tuned Percussion, Pangea World Instruments und Humana Vocal Ensemble - drei neue live-klingende, organische Instrumente. Radical Piano - ein akustisches Klavier der Spitzenklasse. Synchronous - ein kreativer Rhythmus-Modulations-Effekt. Zudem eine neue, 3 Gigabyte große, hochmoderne Drumloop- und Sample-Library. · Virtuelles Rack inklusive Synthesizern, Drum Machines, Samplern, Studio Effekten · 16 Instrumente inkl. Europa Shapeshifting Synthesizer und Grain Sample Manipulator - neu in Reason 10! · 3 Gigabyte große, hochmoderne Drumloop- und Sample-Library - neu in Reason 10! · Riesige Werks-Soundbank (6 GB) mit Patches für alle Reason-Geräte, Samples und Loop · Klang Tuned Percussion, Pangea World und Humana Vocal Ensemble - neu in Reason 10! · Radical Piano "Advanced Acoustic Piano" - neu in Reason 10! · Vollausgestattetes virtuelles Studio-Mischpult (SSL 9000k Model) · Paralleltracks und Gruppenkanäle · Pitch Edit inkl. Audio to MIDI · Player Devices inklusive Scales, Chords, Note Echo und Dual Arpeggio · 26 Effekte in Studioqualität · Synchronous Effects Modulator - neu in Reason 10! · Bounce in Place · Reverse MIDI und Reverse Automation · Erweiterbar durch Rack-Extensions oder VST · Ausgezeichnete Performance und Stabilität · Drag and Drop für Loops, Patches und Samples · Softube Amp- und Speaker-Modelle · Unbegrenzte Audiospuren · Unterstützt alle gängigen Dateiformate - von wave und aiff bis mp3 und mehr · MIDI Out (Ansteuern externer MIDI-Geräte) · ReWire 2.0 · VST Unterstützung · Ableton Link · DAW-Software

Anbieter: Musik Produktiv
Stand: 22.10.2020
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Ableton Live 10 Intro Download DAW-Software
79,00 € *
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Live ist eine Software, mit der Sie schnell und intuitiv Musik produzieren und auf die Bühne bringen können. In der Arrangement-Ansicht organisieren Sie Ihre Ideen entlang einer Zeitachse oder Sie improvisieren ganz frei in Lives Session-Ansicht. Durch ausgereiftes Warping können Sie in Echtzeit das Tempo und Timing Ihres Audiomaterials verändern – ohne dass die Musik stoppt. Nehmen Sie einfach virtuelle Instrumente, Drum-Machines oder Gitarren und andere Audiosignale auf. Fangen Sie MIDI-Noten nach dem Spielen ein und verwandeln Sie so ganz spontan Ihre Ideen (und Glückstreffer) in Musik. · mehrspurige Audioaufnahmen und MIDI-Sequencing von Software- und Hardwareinstrumenten · einzigartige Session-Ansicht für nonlineares Komponieren, flexible Performance und Improvisation · Audio-Warping in Echtzeit: Musik und Loops automatisch und unabhängig von ihrem Tempo synchronisieren · MIDI-Mapping für Hardware-Controller, um direkt auf der Bühne oder im Studio zu spielen, plus automatisches Mapping für gängige Modelle · umfassende Auswahl an Audioeffekten für kreatives Sounddesign, Mixing oder Mastering · umfassende Sampling-Tools · unterstützt VST und Audio Unit · 3 Software-Instrumente: Simpler, Impulse und Drum Rack sowie Instrument Racks und die Verbindung zu externen Instrumenten · 29 Audio- und MIDI-Effekte · über 1500 Sounds · mehr als 5 GB Loops und Samples · nichtdestruktives Bearbeiten mit unbegrenzter Undo-Funktion · Mehrspuraufnahmen mit bis zu 32 Bit bzw. 192 kHz · kompensiert automatisch Latenzen für Plug-ins · sofortige Zuweisung von MIDI-Controllern · MIDI-Ausgang für Hardware-Synthesizer · MIDI Clock / Sync-Funktion · integrierte Ableton Link Technologie · unterstützt ReWire · unterstützt Multicore und Multiprozessoren · mögliche Dateiformate: WAV, AIFF, MP3, Ogg Vorbis, FLAC · 16 Audio- und MIDI-Spuren · 8 DAW-Software

Anbieter: Musik Produktiv
Stand: 22.10.2020
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Novation Launch Control XL MIDI-Controller
155,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Launch Control XL ist der ultimative Controller für Mixer, Effekte und Instrumente in Ableton Live. Dank 24 robusten Drehreglern mit LED-Beleuchtung, acht 60 mm Fadern sowie 16 Mehrfarb-Tasten, die sich alle nahtlos in Live integrieren, eröffnet Launch Control XL die vollständige Kontrolle und Sie können sich ganz auf Ihre Musik konzentrieren ohne ständig auf den Laptop schauen zu müssen. In Kombination mit dem intuitiven 64-Tasten-Grid von Launchpad S haben Sie die Möglichkeit, Clips in der Session View zu triggern oder Drums zu spielen – natürlich mit LED-Rückmeldung. Launch Control XL passt auch von der Größe perfekt zu Launchpad S und Sie können Ihr Setup noch mit weiteren Launch-Controllern zu einer außergewöhnlichen Steuerzentrale erweitern. Im Lieferumfang von Launch Control XL finden Sie alles, was Sie zum Musikmachen – ob im Studio oder Live – benötigen: Ableton Live Lite, eine Musik-Produktions-Software, die von unzähligen bekannten Musikern und Produzenten genutzt wird und eine beeindruckende Sammlung einsatzfertiger Samples von Loopmasters. Launch Control XL fügt sich nahtlos in Ableton Live ein und bietet die direkte Steuerung von Mixer, Effekten und Instrumenten. · 24 hochwertige Drehregler mit anpassbaren Mehrfarb-LEDs Launch Control XL bietet eine beeindruckende Zahl an Drehreglern, die dank wechselnder Beleuchtung sofort anzeigen, ob damit gerade Sends, EQs oder andere Devices gesteuert werden. Die zuverlässigen und präzise arbeitenden Drehregler verfügen über eine leichte Mittenrasterung, die besonders beim Einsatz als EQ-Steuerung eine große Hilfe ist, bei anderen Anwendungen aber kaum wahrgenommen wird. Die ultimative Performance-Kombination Erleben Sie die ungeahnte Freiheit, wenn Sie spielen und Launch Control XL mit Launchpad S kombinieren, um damit Ableton Live zu kontrollieren. Große Fader, geringe Abmessungen Ableton-Anwender wollen Fader, denen Sie vertrauen können. Deswegen verfügt Launch Control XL über acht MIDI-Controller

Anbieter: Musik Produktiv
Stand: 22.10.2020
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Native Instruments Traktor Kontrol S8 DJ-Contro...
1.069,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Hier ist die Zukunft des DJing: Der NI Traktor Kontrol S8 legt mit seinen berührungsempfindlichen Reglern und hochauflösenden Farb-Displays den Fokus auf die Musik und die Crowd. Entwickeln Sie mit 4+4 Remix Deck-Controls und -Pads Ihren Signature-Sound. Erweitern Sie Ihre DJ-Performance durch die Multi-Color-Pads um Live-Remixing. Traktor Kontrol S8 definiert DJing neu: Don't change the game, change the rules! · [H4]Traktor Kontrol S8 Features[/H4] · Integrierter professioneller 4-Kanal-Mixer mit erstklassigem Audio-Interface · Funktioniert als Standalone-Mixer · Berührungsempfindliche Regler ermöglichen intuitives, multisensorisches DJing · 2 brillante Farb-Displays zeigen Pop-Up-Displays, Panels und Einstellungen · 30 berührungsempfindliche Regler und Fader für intuitive Kontrolle · Touch-Strips bieten taktile Kontrolle über Track-Position, Pitch-Bend und mehr · 16 Multi-Color-Pads zum Triggern von Samples, Cue-Punkten, Loops oder Beat-Jumps · Zwei anpassbare Effekt-Einheiten mit mehr als 30 hochwertigen Studio-Effekten sowie · intuitivem Makro-FX-Regler · Eingebautes professionelles Audio-Interface mit exzellenter 24-bit Qualität · 4 analoge Eingänge mit Phono- und Mikrofon-Vorverstärkern zum Anschluss von bis zu · 4 Turntables, CD-Playern oder weiterer externer Hardware · XLR/RCA-Master- und 1/4"-Booth-Ausgänge zum Anschluss von Main- und · Booth-Sound-Systemen · All In One · Stand-Alone Mixer: ja · Software: Traktor Pro 2 · DJ-Software: Traktor · Anzahl Decks: 4 · Internes Audiointerface: ja · Analogeingänge: 4 Line- / 2 Mikrofoneingänge · Ausgänge: XLR; Booth, Rec, KH · Lieferumfang: Netzteil, USB Anschlusskabel · Farb-Displays; DJ-Controller

Anbieter: Musik Produktiv
Stand: 22.10.2020
Zum Angebot
Zugezogen Maskulin - 10 Jahre Abfuck Tour
29,70 € *
zzgl. 5,95 € Versand

Zwei junge Männer verlassen ein ehemaliges Reichsbahn-Gebäude, in dem sich nach der Wende Musikstudios eingenistet haben. Keine Highclass-Studios, wie die beiden sie im Rahmen ihres Praktikums kennengelernt haben, wenn Interviews anstehen und sich Rapper vor ihnen in tiefen Ledersesseln aalen, von ihren Alben erzählen, von den anstehenden Touren, vom Erfolg ? und die beiden jungen Männer zuhören und nicken ? mit einem Aufnahmegerät in der Hand.Jedenfalls sieht es danach aus, im Kopf läuft jedoch was ganz anderes ab, sie wollen selber im tiefen Ledersessel sitzen, vor einem dankbaren Publikum, denn trotz aller Versicherungen sich selbst oder ihrem Chef gegenüber: Eigentlich wollen die beiden selber Rapper sein.Oder noch besser: Rapstars.Und vielleicht kommen sie jetzt diesem Ziel näher, denn heute, in diesem kleinen, etwas heruntergekommenen Studio, ist ihre erste gemeinsame Platte fertig geworden. Der Titel, eine Mischung aus Selbstbewusstsein und Provinz-Komplex. Aber er verfängt gut, mal gucken, was man noch damit anfängt, mit diesem schrägen Namen, mit ZUGEZOGEN MASKULIN.Passt ja auch, 2010 ist ein schräges Jahr, neues Jahrzehnt, neue Superlative, die wahrscheinlich so nicht mehr zu überbieten sind: Die Schweinegrippe besorgt die Menschen, ein Vulkan sorgt dafür, dass in manchen Teilen Europas kein Flugzeug startet und ein SPD-Politiker sorgt mit seinem Buch für einen, vorher undenkbaren, Rechtsruck ? wenigstens hat man schon länger nicht mehr von den Dönermorden gehört.Was beide zu diesem Punkt nicht wissen, nur hoffen: Die Rapstarträume werden sich erfüllen. Es wird rauschhaft, Anerkennung, dieses bohrende Verlangen nach Anerkennung, Geld, Ruhm, all das gibt es bald ? aber der Kater wird gigantisch. Und was die beiden nicht wissen können, aber ahnen: Dieses schräge Jahrzehnt wird noch schriller und seltsamer, mit Verwerfungen, an die man sich im Sommer des Jahres 2020 gewöhnt hat, die bei Bandgründung noch unvorstellbar sind: es werden 10 JAHRE ABFUCK.Und so berichten ZUGEZOGEN MASKULIN auf 10 JAHRE ABFUCK von der Ankunft aus der deutschen Provinz in Berlin, ?geblendet von den Lichtern, fühlte mich wie Ivan Drago? und davon, wie man bei ?Rap.de? Menschen interviewt, die einige Jahre später anderen Menschen in Syrien den Kopf abschneiden werden. GRIM104 und TESTO erzählen vom trüben Weg hin zum Erfolg, als ?ZM auf dem Normiefest? spielten, vor Typen mit Deutschlandhut und mit DJ Ötzi als Kontrastprogramm.Blicken auf Männer und einengende Männlichkeitskonzeptionen, wenn im Hort aus ?zwei Decken und zwei Stühlen? eine ?Liebeshöhle? wird, in der ein Spielkamerad Küsse auf den Bauch verteilt ? und blicken auf Frauen, aus den Augen eines Incel-Raubtiers, dessen Geilheit kein Ventil gesetzt ist und aus den Augen des feministischen Posterboys, dem ein ?The Future is female? genauso schnell von den Lippen geht, wie der bedrohlich-aufdringliche Anruf nachts um 3.Huldigen ?König Alkohol?, der zwar ?alles zerstört, alles kaputt um mich rum?, aber dessen Zauberkraft auch für Abenteuer und Legendenbildung sorgt. Dann, langsam kommt er, ?Der Erfolg?, erkennt man, dass man ein ?Traumprinz wie Dieter Bohlen? ist und wenn es nicht klappt mit den Girls, scheiss drauf ?wieviel Klicks hat denn dein Neuer, wenn ich fragen darf?? Lachen irre beim ?Tanz auf dem Vulkan?, gegen das bedrohliche Brodeln der Lava aus NSU, AFD, aus Nordkreuz und VS.Und landen in der Gegenwart, wenn man begreift, dass Musik machen und Musik verkaufen eventuell zusammen gehören, wenn man gemeinsam mit AHZUMJOT seine Fans zum Kauf der Deluxe-Box einschwört, ?ich liebe euch so sehr, ihr dämlichen Viecher?. Wenn die Bühnen groß und größer werden, man unter den irritierten Blicken von Angela Merkel und 40.000 schockierten Zuschauern ein Feiertagsprogramm mit ZM-Klassikern wie ?Endlich Wieder Krieg? bestreitet, ?Auftritt Brandenburger Tor, ausgebuht/ aber gut bezahlt ? fühlt sich geil an.?Und wenn man vielleicht langsam müde wird und hofft, dass der Sommer langsam vorbeigeht, wenn man sich wünscht, dass der schwere Goldschmuck endlich dafür sorgt, dass man still und heimlich beim Baden ertränkt wird. Und dass, wenn einem solche Gedanken kommen, vielleicht an der Zeit ist zu gehen. Zeit für einen ?EXIT?.Dass dieser rauschhafte Rückblick trotzdem so zeitgeistig, weltläufig und aktuell klingt, ist vor allem AHZUMJOT zu verdanken, der als Executive Producer auf 10 JAHRE ABFUCK gearbeitet hat. Der 30-Jährige Hamburger hat der Platte ein minimalistisches und elegantes Soundbild verliehen, in den Produktionen wurde jeder unnötige Pomp abgestoßen, kein Geigen-und-Piano-Pathos, sondern finstere Bass Music und zerhackte, zerschnittene Samples, die ineinander gewirbelt werden.Immer wieder tauchen Soundreferenzen auf obskure Youtube-Schnipsel auf, von ?Kai der Brecher? bis hin zu ?Pufferfish eating carrots?. Gespräche aus dem Studio werden mitgeschnitten, kleine Hörspiele mit prominenten Gastsprechern in den Songs versteckt. Denn bei aller Modernität, es klingt nie glatt, nie beliebig, immer werden Kanten und Brüche in die Songs eingebaut. Diese Weirdness blitzt immer wieder auf den Produktionen von SILKERSOFT auf, der neben AHZUMJOT für die Beats auf dem dritten Studio-Album von Zugezogen Maskulin verantwortlich ist.Und so ist 10 JAHRE ABFUCK Rückschau und Aufbruch zugleich: In einen eleganten und hypermodernen Sound eingepackt, schreiben GRIM104 und TESTO über längst verblasste Anfänge, wühlen im Morast zwischen der Kindheit und ersten Gehversuchen auf Bühnen, Beziehungen und Selbstbehauptungen. Und blicken gleichzeitig in eine Zukunft, die alles sein kann: Hamsterrad oder Emanzipation, strahlende Zukunft oder, hoffen wir es nicht, 10 JAHRE ABFUCK.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 22.10.2020
Zum Angebot
Zugezogen Maskulin - 10 Jahre Abfuck Tour
29,70 € *
zzgl. 5,95 € Versand

Zwei junge Männer verlassen ein ehemaliges Reichsbahn-Gebäude, in dem sich nach der Wende Musikstudios eingenistet haben. Keine Highclass-Studios, wie die beiden sie im Rahmen ihres Praktikums kennengelernt haben, wenn Interviews anstehen und sich Rapper vor ihnen in tiefen Ledersesseln aalen, von ihren Alben erzählen, von den anstehenden Touren, vom Erfolg ? und die beiden jungen Männer zuhören und nicken ? mit einem Aufnahmegerät in der Hand.Jedenfalls sieht es danach aus, im Kopf läuft jedoch was ganz anderes ab, sie wollen selber im tiefen Ledersessel sitzen, vor einem dankbaren Publikum, denn trotz aller Versicherungen sich selbst oder ihrem Chef gegenüber: Eigentlich wollen die beiden selber Rapper sein.Oder noch besser: Rapstars.Und vielleicht kommen sie jetzt diesem Ziel näher, denn heute, in diesem kleinen, etwas heruntergekommenen Studio, ist ihre erste gemeinsame Platte fertig geworden. Der Titel, eine Mischung aus Selbstbewusstsein und Provinz-Komplex. Aber er verfängt gut, mal gucken, was man noch damit anfängt, mit diesem schrägen Namen, mit ZUGEZOGEN MASKULIN.Passt ja auch, 2010 ist ein schräges Jahr, neues Jahrzehnt, neue Superlative, die wahrscheinlich so nicht mehr zu überbieten sind: Die Schweinegrippe besorgt die Menschen, ein Vulkan sorgt dafür, dass in manchen Teilen Europas kein Flugzeug startet und ein SPD-Politiker sorgt mit seinem Buch für einen, vorher undenkbaren, Rechtsruck ? wenigstens hat man schon länger nicht mehr von den Dönermorden gehört.Was beide zu diesem Punkt nicht wissen, nur hoffen: Die Rapstarträume werden sich erfüllen. Es wird rauschhaft, Anerkennung, dieses bohrende Verlangen nach Anerkennung, Geld, Ruhm, all das gibt es bald ? aber der Kater wird gigantisch. Und was die beiden nicht wissen können, aber ahnen: Dieses schräge Jahrzehnt wird noch schriller und seltsamer, mit Verwerfungen, an die man sich im Sommer des Jahres 2020 gewöhnt hat, die bei Bandgründung noch unvorstellbar sind: es werden 10 JAHRE ABFUCK.Und so berichten ZUGEZOGEN MASKULIN auf 10 JAHRE ABFUCK von der Ankunft aus der deutschen Provinz in Berlin, ?geblendet von den Lichtern, fühlte mich wie Ivan Drago? und davon, wie man bei ?Rap.de? Menschen interviewt, die einige Jahre später anderen Menschen in Syrien den Kopf abschneiden werden. GRIM104 und TESTO erzählen vom trüben Weg hin zum Erfolg, als ?ZM auf dem Normiefest? spielten, vor Typen mit Deutschlandhut und mit DJ Ötzi als Kontrastprogramm.Blicken auf Männer und einengende Männlichkeitskonzeptionen, wenn im Hort aus ?zwei Decken und zwei Stühlen? eine ?Liebeshöhle? wird, in der ein Spielkamerad Küsse auf den Bauch verteilt ? und blicken auf Frauen, aus den Augen eines Incel-Raubtiers, dessen Geilheit kein Ventil gesetzt ist und aus den Augen des feministischen Posterboys, dem ein ?The Future is female? genauso schnell von den Lippen geht, wie der bedrohlich-aufdringliche Anruf nachts um 3.Huldigen ?König Alkohol?, der zwar ?alles zerstört, alles kaputt um mich rum?, aber dessen Zauberkraft auch für Abenteuer und Legendenbildung sorgt. Dann, langsam kommt er, ?Der Erfolg?, erkennt man, dass man ein ?Traumprinz wie Dieter Bohlen? ist und wenn es nicht klappt mit den Girls, scheiss drauf ?wieviel Klicks hat denn dein Neuer, wenn ich fragen darf?? Lachen irre beim ?Tanz auf dem Vulkan?, gegen das bedrohliche Brodeln der Lava aus NSU, AFD, aus Nordkreuz und VS.Und landen in der Gegenwart, wenn man begreift, dass Musik machen und Musik verkaufen eventuell zusammen gehören, wenn man gemeinsam mit AHZUMJOT seine Fans zum Kauf der Deluxe-Box einschwört, ?ich liebe euch so sehr, ihr dämlichen Viecher?. Wenn die Bühnen groß und größer werden, man unter den irritierten Blicken von Angela Merkel und 40.000 schockierten Zuschauern ein Feiertagsprogramm mit ZM-Klassikern wie ?Endlich Wieder Krieg? bestreitet, ?Auftritt Brandenburger Tor, ausgebuht/ aber gut bezahlt ? fühlt sich geil an.?Und wenn man vielleicht langsam müde wird und hofft, dass der Sommer langsam vorbeigeht, wenn man sich wünscht, dass der schwere Goldschmuck endlich dafür sorgt, dass man still und heimlich beim Baden ertränkt wird. Und dass, wenn einem solche Gedanken kommen, vielleicht an der Zeit ist zu gehen. Zeit für einen ?EXIT?.Dass dieser rauschhafte Rückblick trotzdem so zeitgeistig, weltläufig und aktuell klingt, ist vor allem AHZUMJOT zu verdanken, der als Executive Producer auf 10 JAHRE ABFUCK gearbeitet hat. Der 30-Jährige Hamburger hat der Platte ein minimalistisches und elegantes Soundbild verliehen, in den Produktionen wurde jeder unnötige Pomp abgestoßen, kein Geigen-und-Piano-Pathos, sondern finstere Bass Music und zerhackte, zerschnittene Samples, die ineinander gewirbelt werden.Immer wieder tauchen Soundreferenzen auf obskure Youtube-Schnipsel auf, von ?Kai der Brecher? bis hin zu ?Pufferfish eating carrots?. Gespräche aus dem Studio werden mitgeschnitten, kleine Hörspiele mit prominenten Gastsprechern in den Songs versteckt. Denn bei aller Modernität, es klingt nie glatt, nie beliebig, immer werden Kanten und Brüche in die Songs eingebaut. Diese Weirdness blitzt immer wieder auf den Produktionen von SILKERSOFT auf, der neben AHZUMJOT für die Beats auf dem dritten Studio-Album von Zugezogen Maskulin verantwortlich ist.Und so ist 10 JAHRE ABFUCK Rückschau und Aufbruch zugleich: In einen eleganten und hypermodernen Sound eingepackt, schreiben GRIM104 und TESTO über längst verblasste Anfänge, wühlen im Morast zwischen der Kindheit und ersten Gehversuchen auf Bühnen, Beziehungen und Selbstbehauptungen. Und blicken gleichzeitig in eine Zukunft, die alles sein kann: Hamsterrad oder Emanzipation, strahlende Zukunft oder, hoffen wir es nicht, 10 JAHRE ABFUCK.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 22.10.2020
Zum Angebot
Zugezogen Maskulin - 10 Jahre Abfuck Tour
30,87 € *
zzgl. 5,95 € Versand

Zwei junge Männer verlassen ein ehemaliges Reichsbahn-Gebäude, in dem sich nach der Wende Musikstudios eingenistet haben. Keine Highclass-Studios, wie die beiden sie im Rahmen ihres Praktikums kennengelernt haben, wenn Interviews anstehen und sich Rapper vor ihnen in tiefen Ledersesseln aalen, von ihren Alben erzählen, von den anstehenden Touren, vom Erfolg ? und die beiden jungen Männer zuhören und nicken ? mit einem Aufnahmegerät in der Hand.Jedenfalls sieht es danach aus, im Kopf läuft jedoch was ganz anderes ab, sie wollen selber im tiefen Ledersessel sitzen, vor einem dankbaren Publikum, denn trotz aller Versicherungen sich selbst oder ihrem Chef gegenüber: Eigentlich wollen die beiden selber Rapper sein.Oder noch besser: Rapstars.Und vielleicht kommen sie jetzt diesem Ziel näher, denn heute, in diesem kleinen, etwas heruntergekommenen Studio, ist ihre erste gemeinsame Platte fertig geworden. Der Titel, eine Mischung aus Selbstbewusstsein und Provinz-Komplex. Aber er verfängt gut, mal gucken, was man noch damit anfängt, mit diesem schrägen Namen, mit ZUGEZOGEN MASKULIN.Passt ja auch, 2010 ist ein schräges Jahr, neues Jahrzehnt, neue Superlative, die wahrscheinlich so nicht mehr zu überbieten sind: Die Schweinegrippe besorgt die Menschen, ein Vulkan sorgt dafür, dass in manchen Teilen Europas kein Flugzeug startet und ein SPD-Politiker sorgt mit seinem Buch für einen, vorher undenkbaren, Rechtsruck ? wenigstens hat man schon länger nicht mehr von den Dönermorden gehört.Was beide zu diesem Punkt nicht wissen, nur hoffen: Die Rapstarträume werden sich erfüllen. Es wird rauschhaft, Anerkennung, dieses bohrende Verlangen nach Anerkennung, Geld, Ruhm, all das gibt es bald ? aber der Kater wird gigantisch. Und was die beiden nicht wissen können, aber ahnen: Dieses schräge Jahrzehnt wird noch schriller und seltsamer, mit Verwerfungen, an die man sich im Sommer des Jahres 2020 gewöhnt hat, die bei Bandgründung noch unvorstellbar sind: es werden 10 JAHRE ABFUCK.Und so berichten ZUGEZOGEN MASKULIN auf 10 JAHRE ABFUCK von der Ankunft aus der deutschen Provinz in Berlin, ?geblendet von den Lichtern, fühlte mich wie Ivan Drago? und davon, wie man bei ?Rap.de? Menschen interviewt, die einige Jahre später anderen Menschen in Syrien den Kopf abschneiden werden. GRIM104 und TESTO erzählen vom trüben Weg hin zum Erfolg, als ?ZM auf dem Normiefest? spielten, vor Typen mit Deutschlandhut und mit DJ Ötzi als Kontrastprogramm.Blicken auf Männer und einengende Männlichkeitskonzeptionen, wenn im Hort aus ?zwei Decken und zwei Stühlen? eine ?Liebeshöhle? wird, in der ein Spielkamerad Küsse auf den Bauch verteilt ? und blicken auf Frauen, aus den Augen eines Incel-Raubtiers, dessen Geilheit kein Ventil gesetzt ist und aus den Augen des feministischen Posterboys, dem ein ?The Future is female? genauso schnell von den Lippen geht, wie der bedrohlich-aufdringliche Anruf nachts um 3.Huldigen ?König Alkohol?, der zwar ?alles zerstört, alles kaputt um mich rum?, aber dessen Zauberkraft auch für Abenteuer und Legendenbildung sorgt. Dann, langsam kommt er, ?Der Erfolg?, erkennt man, dass man ein ?Traumprinz wie Dieter Bohlen? ist und wenn es nicht klappt mit den Girls, scheiss drauf ?wieviel Klicks hat denn dein Neuer, wenn ich fragen darf?? Lachen irre beim ?Tanz auf dem Vulkan?, gegen das bedrohliche Brodeln der Lava aus NSU, AFD, aus Nordkreuz und VS.Und landen in der Gegenwart, wenn man begreift, dass Musik machen und Musik verkaufen eventuell zusammen gehören, wenn man gemeinsam mit AHZUMJOT seine Fans zum Kauf der Deluxe-Box einschwört, ?ich liebe euch so sehr, ihr dämlichen Viecher?. Wenn die Bühnen groß und größer werden, man unter den irritierten Blicken von Angela Merkel und 40.000 schockierten Zuschauern ein Feiertagsprogramm mit ZM-Klassikern wie ?Endlich Wieder Krieg? bestreitet, ?Auftritt Brandenburger Tor, ausgebuht/ aber gut bezahlt ? fühlt sich geil an.?Und wenn man vielleicht langsam müde wird und hofft, dass der Sommer langsam vorbeigeht, wenn man sich wünscht, dass der schwere Goldschmuck endlich dafür sorgt, dass man still und heimlich beim Baden ertränkt wird. Und dass, wenn einem solche Gedanken kommen, vielleicht an der Zeit ist zu gehen. Zeit für einen ?EXIT?.Dass dieser rauschhafte Rückblick trotzdem so zeitgeistig, weltläufig und aktuell klingt, ist vor allem AHZUMJOT zu verdanken, der als Executive Producer auf 10 JAHRE ABFUCK gearbeitet hat. Der 30-Jährige Hamburger hat der Platte ein minimalistisches und elegantes Soundbild verliehen, in den Produktionen wurde jeder unnötige Pomp abgestoßen, kein Geigen-und-Piano-Pathos, sondern finstere Bass Music und zerhackte, zerschnittene Samples, die ineinander gewirbelt werden.Immer wieder tauchen Soundreferenzen auf obskure Youtube-Schnipsel auf, von ?Kai der Brecher? bis hin zu ?Pufferfish eating carrots?. Gespräche aus dem Studio werden mitgeschnitten, kleine Hörspiele mit prominenten Gastsprechern in den Songs versteckt. Denn bei aller Modernität, es klingt nie glatt, nie beliebig, immer werden Kanten und Brüche in die Songs eingebaut. Diese Weirdness blitzt immer wieder auf den Produktionen von SILKERSOFT auf, der neben AHZUMJOT für die Beats auf dem dritten Studio-Album von Zugezogen Maskulin verantwortlich ist.Und so ist 10 JAHRE ABFUCK Rückschau und Aufbruch zugleich: In einen eleganten und hypermodernen Sound eingepackt, schreiben GRIM104 und TESTO über längst verblasste Anfänge, wühlen im Morast zwischen der Kindheit und ersten Gehversuchen auf Bühnen, Beziehungen und Selbstbehauptungen. Und blicken gleichzeitig in eine Zukunft, die alles sein kann: Hamsterrad oder Emanzipation, strahlende Zukunft oder, hoffen wir es nicht, 10 JAHRE ABFUCK.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 22.10.2020
Zum Angebot
Zugezogen Maskulin - 10 Jahre Abfuck Tour
29,70 € *
zzgl. 5,95 € Versand

Zwei junge Männer verlassen ein ehemaliges Reichsbahn-Gebäude, in dem sich nach der Wende Musikstudios eingenistet haben. Keine Highclass-Studios, wie die beiden sie im Rahmen ihres Praktikums kennengelernt haben, wenn Interviews anstehen und sich Rapper vor ihnen in tiefen Ledersesseln aalen, von ihren Alben erzählen, von den anstehenden Touren, vom Erfolg ? und die beiden jungen Männer zuhören und nicken ? mit einem Aufnahmegerät in der Hand.Jedenfalls sieht es danach aus, im Kopf läuft jedoch was ganz anderes ab, sie wollen selber im tiefen Ledersessel sitzen, vor einem dankbaren Publikum, denn trotz aller Versicherungen sich selbst oder ihrem Chef gegenüber: Eigentlich wollen die beiden selber Rapper sein.Oder noch besser: Rapstars.Und vielleicht kommen sie jetzt diesem Ziel näher, denn heute, in diesem kleinen, etwas heruntergekommenen Studio, ist ihre erste gemeinsame Platte fertig geworden. Der Titel, eine Mischung aus Selbstbewusstsein und Provinz-Komplex. Aber er verfängt gut, mal gucken, was man noch damit anfängt, mit diesem schrägen Namen, mit ZUGEZOGEN MASKULIN.Passt ja auch, 2010 ist ein schräges Jahr, neues Jahrzehnt, neue Superlative, die wahrscheinlich so nicht mehr zu überbieten sind: Die Schweinegrippe besorgt die Menschen, ein Vulkan sorgt dafür, dass in manchen Teilen Europas kein Flugzeug startet und ein SPD-Politiker sorgt mit seinem Buch für einen, vorher undenkbaren, Rechtsruck ? wenigstens hat man schon länger nicht mehr von den Dönermorden gehört.Was beide zu diesem Punkt nicht wissen, nur hoffen: Die Rapstarträume werden sich erfüllen. Es wird rauschhaft, Anerkennung, dieses bohrende Verlangen nach Anerkennung, Geld, Ruhm, all das gibt es bald ? aber der Kater wird gigantisch. Und was die beiden nicht wissen können, aber ahnen: Dieses schräge Jahrzehnt wird noch schriller und seltsamer, mit Verwerfungen, an die man sich im Sommer des Jahres 2020 gewöhnt hat, die bei Bandgründung noch unvorstellbar sind: es werden 10 JAHRE ABFUCK.Und so berichten ZUGEZOGEN MASKULIN auf 10 JAHRE ABFUCK von der Ankunft aus der deutschen Provinz in Berlin, ?geblendet von den Lichtern, fühlte mich wie Ivan Drago? und davon, wie man bei ?Rap.de? Menschen interviewt, die einige Jahre später anderen Menschen in Syrien den Kopf abschneiden werden. GRIM104 und TESTO erzählen vom trüben Weg hin zum Erfolg, als ?ZM auf dem Normiefest? spielten, vor Typen mit Deutschlandhut und mit DJ Ötzi als Kontrastprogramm.Blicken auf Männer und einengende Männlichkeitskonzeptionen, wenn im Hort aus ?zwei Decken und zwei Stühlen? eine ?Liebeshöhle? wird, in der ein Spielkamerad Küsse auf den Bauch verteilt ? und blicken auf Frauen, aus den Augen eines Incel-Raubtiers, dessen Geilheit kein Ventil gesetzt ist und aus den Augen des feministischen Posterboys, dem ein ?The Future is female? genauso schnell von den Lippen geht, wie der bedrohlich-aufdringliche Anruf nachts um 3.Huldigen ?König Alkohol?, der zwar ?alles zerstört, alles kaputt um mich rum?, aber dessen Zauberkraft auch für Abenteuer und Legendenbildung sorgt. Dann, langsam kommt er, ?Der Erfolg?, erkennt man, dass man ein ?Traumprinz wie Dieter Bohlen? ist und wenn es nicht klappt mit den Girls, scheiss drauf ?wieviel Klicks hat denn dein Neuer, wenn ich fragen darf?? Lachen irre beim ?Tanz auf dem Vulkan?, gegen das bedrohliche Brodeln der Lava aus NSU, AFD, aus Nordkreuz und VS.Und landen in der Gegenwart, wenn man begreift, dass Musik machen und Musik verkaufen eventuell zusammen gehören, wenn man gemeinsam mit AHZUMJOT seine Fans zum Kauf der Deluxe-Box einschwört, ?ich liebe euch so sehr, ihr dämlichen Viecher?. Wenn die Bühnen groß und größer werden, man unter den irritierten Blicken von Angela Merkel und 40.000 schockierten Zuschauern ein Feiertagsprogramm mit ZM-Klassikern wie ?Endlich Wieder Krieg? bestreitet, ?Auftritt Brandenburger Tor, ausgebuht/ aber gut bezahlt ? fühlt sich geil an.?Und wenn man vielleicht langsam müde wird und hofft, dass der Sommer langsam vorbeigeht, wenn man sich wünscht, dass der schwere Goldschmuck endlich dafür sorgt, dass man still und heimlich beim Baden ertränkt wird. Und dass, wenn einem solche Gedanken kommen, vielleicht an der Zeit ist zu gehen. Zeit für einen ?EXIT?.Dass dieser rauschhafte Rückblick trotzdem so zeitgeistig, weltläufig und aktuell klingt, ist vor allem AHZUMJOT zu verdanken, der als Executive Producer auf 10 JAHRE ABFUCK gearbeitet hat. Der 30-Jährige Hamburger hat der Platte ein minimalistisches und elegantes Soundbild verliehen, in den Produktionen wurde jeder unnötige Pomp abgestoßen, kein Geigen-und-Piano-Pathos, sondern finstere Bass Music und zerhackte, zerschnittene Samples, die ineinander gewirbelt werden.Immer wieder tauchen Soundreferenzen auf obskure Youtube-Schnipsel auf, von ?Kai der Brecher? bis hin zu ?Pufferfish eating carrots?. Gespräche aus dem Studio werden mitgeschnitten, kleine Hörspiele mit prominenten Gastsprechern in den Songs versteckt. Denn bei aller Modernität, es klingt nie glatt, nie beliebig, immer werden Kanten und Brüche in die Songs eingebaut. Diese Weirdness blitzt immer wieder auf den Produktionen von SILKERSOFT auf, der neben AHZUMJOT für die Beats auf dem dritten Studio-Album von Zugezogen Maskulin verantwortlich ist.Und so ist 10 JAHRE ABFUCK Rückschau und Aufbruch zugleich: In einen eleganten und hypermodernen Sound eingepackt, schreiben GRIM104 und TESTO über längst verblasste Anfänge, wühlen im Morast zwischen der Kindheit und ersten Gehversuchen auf Bühnen, Beziehungen und Selbstbehauptungen. Und blicken gleichzeitig in eine Zukunft, die alles sein kann: Hamsterrad oder Emanzipation, strahlende Zukunft oder, hoffen wir es nicht, 10 JAHRE ABFUCK.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 22.10.2020
Zum Angebot
Zugezogen Maskulin - 10 Jahre Abfuck Tour
29,70 € *
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Zwei junge Männer verlassen ein ehemaliges Reichsbahn-Gebäude, in dem sich nach der Wende Musikstudios eingenistet haben. Keine Highclass-Studios, wie die beiden sie im Rahmen ihres Praktikums kennengelernt haben, wenn Interviews anstehen und sich Rapper vor ihnen in tiefen Ledersesseln aalen, von ihren Alben erzählen, von den anstehenden Touren, vom Erfolg ? und die beiden jungen Männer zuhören und nicken ? mit einem Aufnahmegerät in der Hand.Jedenfalls sieht es danach aus, im Kopf läuft jedoch was ganz anderes ab, sie wollen selber im tiefen Ledersessel sitzen, vor einem dankbaren Publikum, denn trotz aller Versicherungen sich selbst oder ihrem Chef gegenüber: Eigentlich wollen die beiden selber Rapper sein.Oder noch besser: Rapstars.Und vielleicht kommen sie jetzt diesem Ziel näher, denn heute, in diesem kleinen, etwas heruntergekommenen Studio, ist ihre erste gemeinsame Platte fertig geworden. Der Titel, eine Mischung aus Selbstbewusstsein und Provinz-Komplex. Aber er verfängt gut, mal gucken, was man noch damit anfängt, mit diesem schrägen Namen, mit ZUGEZOGEN MASKULIN.Passt ja auch, 2010 ist ein schräges Jahr, neues Jahrzehnt, neue Superlative, die wahrscheinlich so nicht mehr zu überbieten sind: Die Schweinegrippe besorgt die Menschen, ein Vulkan sorgt dafür, dass in manchen Teilen Europas kein Flugzeug startet und ein SPD-Politiker sorgt mit seinem Buch für einen, vorher undenkbaren, Rechtsruck ? wenigstens hat man schon länger nicht mehr von den Dönermorden gehört.Was beide zu diesem Punkt nicht wissen, nur hoffen: Die Rapstarträume werden sich erfüllen. Es wird rauschhaft, Anerkennung, dieses bohrende Verlangen nach Anerkennung, Geld, Ruhm, all das gibt es bald ? aber der Kater wird gigantisch. Und was die beiden nicht wissen können, aber ahnen: Dieses schräge Jahrzehnt wird noch schriller und seltsamer, mit Verwerfungen, an die man sich im Sommer des Jahres 2020 gewöhnt hat, die bei Bandgründung noch unvorstellbar sind: es werden 10 JAHRE ABFUCK.Und so berichten ZUGEZOGEN MASKULIN auf 10 JAHRE ABFUCK von der Ankunft aus der deutschen Provinz in Berlin, ?geblendet von den Lichtern, fühlte mich wie Ivan Drago? und davon, wie man bei ?Rap.de? Menschen interviewt, die einige Jahre später anderen Menschen in Syrien den Kopf abschneiden werden. GRIM104 und TESTO erzählen vom trüben Weg hin zum Erfolg, als ?ZM auf dem Normiefest? spielten, vor Typen mit Deutschlandhut und mit DJ Ötzi als Kontrastprogramm.Blicken auf Männer und einengende Männlichkeitskonzeptionen, wenn im Hort aus ?zwei Decken und zwei Stühlen? eine ?Liebeshöhle? wird, in der ein Spielkamerad Küsse auf den Bauch verteilt ? und blicken auf Frauen, aus den Augen eines Incel-Raubtiers, dessen Geilheit kein Ventil gesetzt ist und aus den Augen des feministischen Posterboys, dem ein ?The Future is female? genauso schnell von den Lippen geht, wie der bedrohlich-aufdringliche Anruf nachts um 3.Huldigen ?König Alkohol?, der zwar ?alles zerstört, alles kaputt um mich rum?, aber dessen Zauberkraft auch für Abenteuer und Legendenbildung sorgt. Dann, langsam kommt er, ?Der Erfolg?, erkennt man, dass man ein ?Traumprinz wie Dieter Bohlen? ist und wenn es nicht klappt mit den Girls, scheiss drauf ?wieviel Klicks hat denn dein Neuer, wenn ich fragen darf?? Lachen irre beim ?Tanz auf dem Vulkan?, gegen das bedrohliche Brodeln der Lava aus NSU, AFD, aus Nordkreuz und VS.Und landen in der Gegenwart, wenn man begreift, dass Musik machen und Musik verkaufen eventuell zusammen gehören, wenn man gemeinsam mit AHZUMJOT seine Fans zum Kauf der Deluxe-Box einschwört, ?ich liebe euch so sehr, ihr dämlichen Viecher?. Wenn die Bühnen groß und größer werden, man unter den irritierten Blicken von Angela Merkel und 40.000 schockierten Zuschauern ein Feiertagsprogramm mit ZM-Klassikern wie ?Endlich Wieder Krieg? bestreitet, ?Auftritt Brandenburger Tor, ausgebuht/ aber gut bezahlt ? fühlt sich geil an.?Und wenn man vielleicht langsam müde wird und hofft, dass der Sommer langsam vorbeigeht, wenn man sich wünscht, dass der schwere Goldschmuck endlich dafür sorgt, dass man still und heimlich beim Baden ertränkt wird. Und dass, wenn einem solche Gedanken kommen, vielleicht an der Zeit ist zu gehen. Zeit für einen ?EXIT?.Dass dieser rauschhafte Rückblick trotzdem so zeitgeistig, weltläufig und aktuell klingt, ist vor allem AHZUMJOT zu verdanken, der als Executive Producer auf 10 JAHRE ABFUCK gearbeitet hat. Der 30-Jährige Hamburger hat der Platte ein minimalistisches und elegantes Soundbild verliehen, in den Produktionen wurde jeder unnötige Pomp abgestoßen, kein Geigen-und-Piano-Pathos, sondern finstere Bass Music und zerhackte, zerschnittene Samples, die ineinander gewirbelt werden.Immer wieder tauchen Soundreferenzen auf obskure Youtube-Schnipsel auf, von ?Kai der Brecher? bis hin zu ?Pufferfish eating carrots?. Gespräche aus dem Studio werden mitgeschnitten, kleine Hörspiele mit prominenten Gastsprechern in den Songs versteckt. Denn bei aller Modernität, es klingt nie glatt, nie beliebig, immer werden Kanten und Brüche in die Songs eingebaut. Diese Weirdness blitzt immer wieder auf den Produktionen von SILKERSOFT auf, der neben AHZUMJOT für die Beats auf dem dritten Studio-Album von Zugezogen Maskulin verantwortlich ist.Und so ist 10 JAHRE ABFUCK Rückschau und Aufbruch zugleich: In einen eleganten und hypermodernen Sound eingepackt, schreiben GRIM104 und TESTO über längst verblasste Anfänge, wühlen im Morast zwischen der Kindheit und ersten Gehversuchen auf Bühnen, Beziehungen und Selbstbehauptungen. Und blicken gleichzeitig in eine Zukunft, die alles sein kann: Hamsterrad oder Emanzipation, strahlende Zukunft oder, hoffen wir es nicht, 10 JAHRE ABFUCK.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 22.10.2020
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